Trianel ist fuck
Warum kein neues Kohle Kraftwerk in Lünen?
1. Lünen verfügt bereits über eine derartige Ansammlung von Verbrennungsanlagen und Kraftwerken (z.B. das Steinkohlekraftwerk der STEAG, Biomassekraftwerk von Remondis), dass die Stadt bereits heute über die Belastungsgrenze hinaus ihren Beitrag zur notwendigen Versorgungssicherheit des Landes leistet.
Neben den Plänen von TRIANEL ein Steinkohlekraftwerk mit zwei Blöcken zu bauen, plant die STEAG ebenfalls einen weiteren Kraftwerksblock in Lünen. Unsere Stadt hätte somit schlimmstenfalls 4 Steinkohlekraftwerke.
Des Weiteren existieren in den Nachbarstädten von Lünen bereits eine Vielzahl von Kraftwerken, so dass der Strombedarf in der Region mehr als abgedeckt ist.

2. Die Luftbelastung in Lünen ist entgegen der Aussage von Politikern und des Landesumweltamtes bereits jetzt schon als besorgniserregend anzusehen.
Die Pläne des TRIANEL - Kraftwerkes sehen vor, die durch den Verbrennungsprozess der Kohle entstehen Rauchgase nicht wie herkömmlich über einen Schornstein, sondern über einen Kühlturm abzuführen. Diese Art der Rauchgasabführung ist derzeit noch nicht hinreichend erforscht. Ebenfalls existieren keine Langzeitstudien in Bezug auf Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt, so dass eine Gefährdung der Bevölkerung nicht 100%ig ausgeschlossen werden kann.
Laut Unterlagen von TRIANEL liegen die Hauptbelastungszonen in Selm - Cappenberg und Werne - Langern. Die Annahme, dass Ortsteile von Lünen nicht betroffen sind, ist jedoch falsch. Da die Hauptwindrichtung in Lünen Nord - Ost ist, sind neben Lippholthausen ebenfalls die Ortsteile Geistviertel, Alstedde, Nordlünen, Innenstadt und Wethmar betroffen. Die Landschaft des Ortsteils Lippholthausen wird durch das Kraftwerk zusätzlich zur Belastung der Luft geschädigt.
3. Damit der von TRIANEL produzierte Strom in das Europäische Verbundnetz eingespeist werden kann, muss neben den zwei vorhandenen Hochspannungsleitungen eine weitere Trasse durch das Mühlenbachtal gebaut werden, da die Kapazität der vorhandenen Leitung nicht ausreicht. Dies ist ein unakzeptabler und unnötiger Eingriff in das beliebte Naherholungsgebiet.
4. Die Lippe ist als FFH - Gebiet (Flora- Fauna- Habitat) ausgewiesen und fällt somit unter den höchsten Europäischen Naturschutzstatus. Laut Aussage der Kurzbeschreibung des Bauvorhabens und der Umweltverträglichkeitsprüfung von TRIANEL entspricht der Salzgehalt der Lippe bereits jetzt schon nicht der EU - Wasserrahmenrichtlinie. Dies soll jedoch für den Bau des Kraftwerkes kein Hindernis darstellen, da die zusätzliche Belastung „vernachlässigbar“ ist. Dieses soll auch für die Wärmeeinleitung in die Lippe gelten.
Bereits in den letzten Jahren mussten Kraftwerke heruntergefahren bzw. abgeschaltet werden, da die Fischgewässerrichtlinie (Temperatur < 28 oC) nicht eingehalten werden konnte.
Laut TRIANEL - Unterlagen soll sich die Situation zukünftig durch Auslaufen von Altgenehmigungen zur Durchlaufkühlung verbessern.
Die Bürgerinitiative teilt diese Ansichten nicht. Die bereits eingetretene Nichteinhaltung der EU - Wasserrahmenrichtlinie ist ein alarmierendes Zeichen und darf keinesfalls ignoriert werden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich die Erde und somit auch Lünen durch den Klimawandel langfristig erwärmen wird, so dass es in Zukunft eher häufiger notwendig sein wird Kraftwerke teilweise bzw. komplett abzuschalten.
5. Der Bau des TRIANEL - Kraftwerkes verringert die Wohnstandortqualitäten in Lünen und hemmt den Wandel von der Industrie- und Bergbaustadt hin zu einem modernen, aktiven und naturnahen Wohnort. Dadurch verliert Lünen als Wohnstadt sowohl bei Alt- als auch bei Neubürgern an Attraktivität. Sinkende Einwohnerzahlen und damit verbundene Steuereinbussen sind die Folgen.
alles doof
1. Lünen verfügt bereits über eine derartige Ansammlung von Verbrennungsanlagen und Kraftwerken (z.B. das Steinkohlekraftwerk der STEAG, Biomassekraftwerk von Remondis), dass die Stadt bereits heute über die Belastungsgrenze hinaus ihren Beitrag zur notwendigen Versorgungssicherheit des Landes leistet.
Neben den Plänen von TRIANEL ein Steinkohlekraftwerk mit zwei Blöcken zu bauen, plant die STEAG ebenfalls einen weiteren Kraftwerksblock in Lünen. Unsere Stadt hätte somit schlimmstenfalls 4 Steinkohlekraftwerke.
Des Weiteren existieren in den Nachbarstädten von Lünen bereits eine Vielzahl von Kraftwerken, so dass der Strombedarf in der Region mehr als abgedeckt ist.

2. Die Luftbelastung in Lünen ist entgegen der Aussage von Politikern und des Landesumweltamtes bereits jetzt schon als besorgniserregend anzusehen.
Die Pläne des TRIANEL - Kraftwerkes sehen vor, die durch den Verbrennungsprozess der Kohle entstehen Rauchgase nicht wie herkömmlich über einen Schornstein, sondern über einen Kühlturm abzuführen. Diese Art der Rauchgasabführung ist derzeit noch nicht hinreichend erforscht. Ebenfalls existieren keine Langzeitstudien in Bezug auf Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt, so dass eine Gefährdung der Bevölkerung nicht 100%ig ausgeschlossen werden kann.
Laut Unterlagen von TRIANEL liegen die Hauptbelastungszonen in Selm - Cappenberg und Werne - Langern. Die Annahme, dass Ortsteile von Lünen nicht betroffen sind, ist jedoch falsch. Da die Hauptwindrichtung in Lünen Nord - Ost ist, sind neben Lippholthausen ebenfalls die Ortsteile Geistviertel, Alstedde, Nordlünen, Innenstadt und Wethmar betroffen. Die Landschaft des Ortsteils Lippholthausen wird durch das Kraftwerk zusätzlich zur Belastung der Luft geschädigt.
3. Damit der von TRIANEL produzierte Strom in das Europäische Verbundnetz eingespeist werden kann, muss neben den zwei vorhandenen Hochspannungsleitungen eine weitere Trasse durch das Mühlenbachtal gebaut werden, da die Kapazität der vorhandenen Leitung nicht ausreicht. Dies ist ein unakzeptabler und unnötiger Eingriff in das beliebte Naherholungsgebiet.
4. Die Lippe ist als FFH - Gebiet (Flora- Fauna- Habitat) ausgewiesen und fällt somit unter den höchsten Europäischen Naturschutzstatus. Laut Aussage der Kurzbeschreibung des Bauvorhabens und der Umweltverträglichkeitsprüfung von TRIANEL entspricht der Salzgehalt der Lippe bereits jetzt schon nicht der EU - Wasserrahmenrichtlinie. Dies soll jedoch für den Bau des Kraftwerkes kein Hindernis darstellen, da die zusätzliche Belastung „vernachlässigbar“ ist. Dieses soll auch für die Wärmeeinleitung in die Lippe gelten.
Bereits in den letzten Jahren mussten Kraftwerke heruntergefahren bzw. abgeschaltet werden, da die Fischgewässerrichtlinie (Temperatur < 28 oC) nicht eingehalten werden konnte.
Laut TRIANEL - Unterlagen soll sich die Situation zukünftig durch Auslaufen von Altgenehmigungen zur Durchlaufkühlung verbessern.
Die Bürgerinitiative teilt diese Ansichten nicht. Die bereits eingetretene Nichteinhaltung der EU - Wasserrahmenrichtlinie ist ein alarmierendes Zeichen und darf keinesfalls ignoriert werden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich die Erde und somit auch Lünen durch den Klimawandel langfristig erwärmen wird, so dass es in Zukunft eher häufiger notwendig sein wird Kraftwerke teilweise bzw. komplett abzuschalten.
5. Der Bau des TRIANEL - Kraftwerkes verringert die Wohnstandortqualitäten in Lünen und hemmt den Wandel von der Industrie- und Bergbaustadt hin zu einem modernen, aktiven und naturnahen Wohnort. Dadurch verliert Lünen als Wohnstadt sowohl bei Alt- als auch bei Neubürgern an Attraktivität. Sinkende Einwohnerzahlen und damit verbundene Steuereinbussen sind die Folgen.
alles doof
2gel - 23. Aug, 13:01
